Jakobus Kapelle Lichtringhausen: Allgemeine Informationen zur Entstehung der Kapelle |
||
| Im Jahre 1767 stiftete der angesehen Händler Casper
Aßmann 800 Gulden für den Bau einer Kapelle und 1000 Gulden
zur Feier einer heiligen Messe an allen Sonn- und Feiertagen. Das Generalvikariat
in Köln befand die Summe von 800 Gulden jedoch als zu gering. Nach
langjährigen Verhandlungen kam es schließlich 1788 zur Ausführung
des Baus der Kapelle, welche den Namen des Schutzpatrons Jakobus erhielt. |
![]() |
|
|
Einen weiteren Einschnitt gab es am 17. September 1908. Der Kölner Domkapitular Alexander Schnütgen war zu Besuch. Dieser kam zu dem Entschluss eine Kirche zu errichten. Sie besteht aus:
Am 29. Januar 1911 fand die feierliche Einweihung statt. Ein großer Teil dieser Einrichtung fiel nach dem zweiten Weltkrieg der einsetzenden „Säuberung“ zum Opfer. Es stellt sich jedoch die Frage, ob auch das Jakobusfenster, welches in der Beschreibung Schnütgens vorkommt, in dieser „Säuberung“ involviert war. Von der einstigen Ausstattung ist nur noch die Figur des Schutzpatrons vorhanden. Schließlich feierte die Gemeinde 1986 das 75-jährige Bestehen ihrer Jakobuskirche. Zu diesem Anlass fertigten die sieben Dorfvereine ein liturgisches Gewand an. Auf der einen Seite befindet sich ein Bildnis des heiligen Jakobus, während auf der anderen Seite die Kirche und der Wahlspruch von Alexander Schnütgen „Der heiligen Gottesmutter widmet diese Kirche, ihre Gemeinde und sich selber Jos. Wilh. Alexander Schnütgen.“ abgebildet ist. |
![]() |
|
©Stadt
Attendorn, Stadtarchiv/ Universität Siegen/ St. Ursula
Gymnasium Attendorn |
||